“Hofladen eine Nummer größer: Landwirte aus USA besuchen Genussschmelzerei”

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Neuhaus – Es war eine Geschichte ganz nach dem Geschmack der Besucher aus den USA. Ein junger Bub vom Bauernhof wäscht Teller in einem Gasthof, um sich ein bisschen Geld für sein Moped zu verdienen. Eines Tages darf er auch beim Kochen helfen – und entdeckt über ein gelungenes Experiment mit Chili in der Schwammerlsoße seine Leidenschaft für besondere Zutaten. Also nimmt der gelernte Speditionskaufmann allen Mut zusammen und gründet ein Unternehmen: die Genussschmelzerei Essendorfer in Neuhaus. „Auch ich habe quasi in einer Garage angefangen und lebe damit in gewisser Weise den amerikanischen Traum“, sagt Andreas Essendorfer schmunzelnd.

Das Thema „Direktvermarktung“ passte wie der Deckel aufs Marmeladenglas, meint Essendorfer. Denn auch diese Wurzeln habe er in seiner Familie. Schon Anfang der 1990er-Jahre fuhr seine Mutter auf den Bauernmarkt in Miesbach, um dort selbst gebackene Brote, Schmalznudeln und Kuchen zu verkaufen. Sogar Marmeladen aus eigener Produktion hatte sie im Sortiment – wie heute ihr Sohn. „Sie war schon eine Art Kräuterhexe“, erzählt Essendorfer liebevoll. Die Idee für das „Kraut gegen Dummheit“ und seine anderen ausgefallenen Mixturen seien ihm damit quasi in die Wiege gelegt worden.

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